
Innovativer WDR: Uralte Serie statt Eigenproduktionen
Der WDR ist in meinen Augen in letzter Zeit auf einem bedenklichen Trip. Formate werden vor allem durch jüngere Moderatoren immer austauschbarer, die Inhalte boulevardesker und gerade im Radio-Bereich führt so manche Reform zu Protesten. Eine neue Stufe nimmt dies nun im Tagesprogramm ein. Dort wo derzeit noch hochwertige Eigenproduktionen aus der Primetime wiederholt werden, setzt die öffentlich-rechtliche Anstalt künftig auf eines: Uralte Serienwiederholungen. weiterlesen »
RSS
twitter
Die größte Baustelle von VOX war lange Zeit das Nachmittagsprogramm – bis dann “Verklag mich doch!” kam und neue Hoffnung verbreitete. Ausgerechnet VOX, das nie Gerichtsshows zeigte, kombiniert rechtliche Aspekte mit mieser Scripted-Reality. Aber gerade weil sich die Macher durch die Anwalt-Kommentare selbst schon fast während der Sendung vom Produkt distanzieren, ist es stellenweise sehr unterhaltsam. Den Vogel hat VOX am Freitag aber mit einer Folge zum Thema “Man ist, was man isst” abgeschossen. Von Übergewicht, Frikadellen, Nutella-Gläsern – und Würstchen-Jenga.
In der Vergangenheit bei TVmatrix musste ich ja auch immer den österreichischen Markt etwas im Blick halten. Einen Sender habe ich da nie wirklich verstanden: Austria 9, das mit einem merkwürdigem Programm aus Serienmarathons und Füllware startete. Jetzt interessiert sich allerdings ProSiebenSat.1 für den Privatsender und möchte damit in Österreich noch einmal die eigene Stärke beweisen. Interessant dabei vor allem: Der Sender soll ein neues Konzept kriegen – offenbar will man durch den Kauf sixx nun auch in der Alpenrepublik anbieten. 
Wenn ein Programm von Tele 5 für den Grimme-Preis nominiert ist, dann muss es schon besonders sein. So ergeht es im Moment der TV-Satire “Walulis sieht fern” von Philipp Walulis. Die Sendung startete Ende vergangenen Jahres überraschend bei Tele 5 – wer erwartet dort denn schon so ein Format? Offenbar war der Sender selbst erstaunt und hat diese Perle vorsichtshalber im späten Nachtprogramm versteckt. Die Grimme-Nominierung sorgt aber für einen etwas prominenteren Sendeplatz.
Es ist Schaltjahr, heute haben wir mal wieder den 29. Februar 2012. Für kabel eins bedeutet dies, dass man den eigenen Geburtstag mal richtig feiern kann und auch ein Jubiläum mal nicht in den weiten des Kalenders untergeht. Herzlichen Glückwunsch und Alles Gute – ein Rückblick auf die “good times” des Senders, der einst als Der Kabelkanal exklusiv im Kabelfernsehen der Telekom startete und nach der Umbennenung erst einmal ohne 1 im Logo auskommen musste.
Letzte Meinungen